Internationale Konflikte um staatsfreie Räume 
Russland hat vor kurzem seine Flagge im Meeresboden am Nordpol verankert und amerikanische Geschäftsleute verkaufen Grundstücke auf dem Mond. Nur zwei Beispiele, wie es um die internationale Anerkennung der eigentlich „staatsfreien Räume“ Hohe See, Antarktis und Weltraum steht. Der Schritt von symbolischen Gesten bis hin zu handfesten Konflikten ist allerdings nicht weit, insbesondere wenn es um die Ausbeutung von Bodenschätzen geht. Das Völkerrecht und die Politikwissenschaft haben sich während der frühen 90er Jahre recht intensiv mit diesem Problem auch vor dem Hintergrund des Nord-Süd Konflikts befasst. Nach einer Phase der internationalen Beruhigung kommt jetzt wieder Leben in die Diskussion. Dieses Seminar soll den heutigen Stand der internationalen Debatte um die staatsfreien Räume erfassen, die aktuellen Konfliktlinien aufzeigen und Gestaltungsmöglichkeiten für einen konstruktiven Konfliktaustrag entwickeln.


Einführführungsveranstaltung:   Freitag, 23.11.2018 von 16:00 - 20:00 Uhr; "Gebhard-Müller-Saal", WiWi 
Seminartag 1: Freitag, 01.02.2019 9:00 - 13:00 Uhr; Raum 021 (IfP) und  13:00 - 18:00 Uhr; Raum 124 (IfP)
Seminartag 2: Samstag, 02.02.2019 9:00 - 18:00 Uhr; Raum 124 (IfP)


Mehr Informationen zu den Inhalten des Seminars wie Literaturhinweise und Links finden Sie hier.