Internationale Energiepolitik 
- Megathema des 21. Jahrhunderts -

Die Corona-Krise und die Erfordernisse des Wiederaufbaus des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens haben zahlreiche Politikfelder in den Hintergrund treten lassen. Das größte Opfer ist zweifellos die Umweltpolitik, wo "Fridays for Future" und der "Green Deal" der Europäischen Kommission ganz erheblich an Schwung verloren haben. Noch weniger kann sich die "Energiewende" behaupten. Energiepolitik ist allerdings nicht nur eine extrem wichtige "kritische Infrastruktur", sondern sie ist auch ein erheblicher Faktor für eine erfolgreiche Umweltpolitik als Zukunftsvorsorge. Dabei stellt das Spannungsfeld zwischen Energiesicherheit, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit die politischen Akteure vor immer größere Herausforderungen. Neue Technologien verändern dramatisch die internationalen Energiemärkte und stellen auch die Verbraucher vor komplexe Entscheidungen. Das Seminar wird diesen politikwissenschaftlich eher wenig betrachteten Politikbereich entlang der aktuellen und zukünftigen Energiequellen analysieren, einzelne Konfliktgegenstände vorstellen und anhand grundlegender theoretischer Ansätze die Ziele und Interessen der wichtigsten Akteure sowie ihre Verflechtungen untersuchen.
Das Seminar kann u.a. für Studenten aus angrenzenden Disziplinen, wie etwa Jura, Wirtschaft und Umwelt von Interesse sein.


Das Seminar wurde bereits im Sommersemester 2007 und im Wintersemester 2007/08, 2013/14, 2015/16 sowie 2020/21 angeboten.


Mehr Informationen zu den Inhalten des Seminars wie Literaturhinweise und Links finden Sie hier.